Die Themen:
Ein Trip nach Rom
Von Shopping bis (Sub-)Kultur: in der ewigen Stadt gibt’s eine Menge zu entdecken.
Von Düsseldorf aus fliegen wir nach Rom. Drei zusammenliegende Ferienwohnungen werden unser zentraler Stützpunkt sein, von dem aus wir ausschwärmen. Wohin uns unser Kurztrip genau führt, werden alle TeilnehmerInnen bei einem Vortreffen gemeinsam besprechen.
Zielgruppe:
alle Freunde und Freundinnen des SVLS e.V. von 18 bis 99 Jahren
mindestens 7 bis maximal 14 Personen
Termin / Flugzeiten:
Fr. 08.06.2012 (13:10 Uhr ab Düsseldorf) – Di. 12.06.2012 (10:25 ab Rom)
Preis pro Person:
270,- €
Anmeldung:
Verbindliche Anmeldung bis zum 15.02.2012 bei Torsten Schrodt
persönlich oder per eMail an
torsten.schrodt@svls.de
Bei der Anmeldung sind mind. 120,- € des Teilnehmerbeitrages und der Rest bis spätestens 01.05.2012 in bar gegen Quittung oder per Überweisung auf das Konto des SVLS e.V. (Kto. 8101880007) bei der Volksbank Rhein- Ruhr eG (BLZ 350 603 86) mit dem Verwendungszweck: „Rom“ zu überweisen.
Sollte die Fahrt auf Grund mangelnder TeilnehmerInnenzahlen oder aus anderen Gründen, die der SVLS e.V. zu verantworten hat abgesagt werden, werden die angezahlten TN- Beiträge umgehend zurückerstattet.
Bei Rücktritt durch die TeilnehmerInnen nach verbindlicher Anmeldung ist eine Beitragsrückerstattung nicht möglich. Ausstehende Beiträge sind zu vereinbarungsgemäß fällig.
Im Preis enthalten sind:
- Transfer nach Rom und zurück
- Flughafentransfer in Rom
- Vier Übernachtungen in Zwei- oder Vierbettzimmern
Folgende Kosten sind zusätzlich zu kalkulieren:
- Verpflegung (ca. 25,- € / Tag)
- Eintrittgelder (nach Interesse)
- Private Haftpflicht- und Auslandskrankenversicherung (empfohlen)
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Neueröffnung des Café Vielfalt
Der Vorstand sagt Danke!
Am Samstag, 22. Oktober 2011 haben wir die Wiedereröffnung des frisch renovierten Café Vielfalt feiern können. Monate des Planens und Werkens haben sich gelohnt. Sowohl die offizielle Eröffnung am Nachmittag, wie auch die sich anschließende Cocktailparty für alle Jugendlichen haben uns eine Menge Spaß gemacht!
Mit ihrem Besuch haben die Gäste aus Politik, Verwaltung und Verbänden ihr Interesse, ihre Wertschätzung und ihre Unterstützung gezeigt. Wir freuen uns sehr, dass die les-bi-schwule Jugendarbeit in Essen „angekommen“ ist und von allen Fraktionen im Rat der Stadt getragen wird.
In den letzten Jahren konnten wir so in Essen viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Diese werden wir in den nächsten Jahren auch nutzen, um in der Region Niederrhein schwule, lesbische und bisexuelle Jugendliche zu unterstützen. Wir freuen uns sehr, dass das Land NRW uns und der les- bi- schwulen Jugendarbeit verstärkte Beachtung schenkt und durch Förderung dieses Modellprojekt erst ermöglicht. Auch der Besuch der Staatssekretärin Marlis Bredehorst war für uns ein deutliches Zeichen der Wertschätzung, worüber wir uns sehr gefreut haben.
Auch im Jahr 10 nach Einführung der Eingetragenen Lebenspartnerschaft ist noch viel zu tun, um Akzeptanz gegenüber Lesben, Schwulen und Transidenten zu schaffen. Mindestens bis dieses Ziel erreicht ist, brauchen junge Schwule, Lesben und Transidenten eine angemessene Unterstützung. Wir sind hoch motiviert, hierbei unseren Beitrag zu leisten und freuen uns über die breite Unterstützung.
Für die gelungene Veranstaltung bedanken wir uns herzlich bei allen Gästen und Mitwirkenden!
Besonderer Danke geht hierbei an:
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<li>Den Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses der Stadt Essen <a href=”downloads/wecv_gw-endruschat.pdf">Karlheinz Endruschat</a>, Staatssekretärin <a href="downloads/wecv_gw-bredehorst.pdf">Marlis Bredehorst</a> und unseren Schirmherren <a href="downloads/wecv_gw-gehring.pdf">Kai Gehring</a>, MdB, für ihre Grußworte. (Diese können Sie mit einem Klick auf den Namen herunterladen)</li>
<li>Die chilenische Band "Piray" für die musikalische Bereicherung sowie den Ruhrstadtmaler Ariyadasa Kandege für die Stadtplakate "Essen"</li>
<li>Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ohne deren Einsatz die Neugestaltung und auch die Wiedereröffnungsfeier unmöglich gewesen wäre
</ul>
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<a href="images/marlies_bredehorst.jpg" title="Marlies Bredehorst, Staatssekretärin"><img src="images/marlies_bredehorst_kl.jpg" /></a>
<a href="images/endruschat.jpg" title="Karlheinz Endruschat, Vorsitzender Jugendhilfeausschuss Stadt Essen"><img src="images/endruschat_kl.jpg" /></a>
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<a href="images/kai_gehring_pk.jpg" title="Kai Gehring, MdB und Schirmherr"><img src="images/kai_gehring_pk_kl.jpg" /></a>
<a href="images/wecv_001.jpg" title=""><img src="images/wecv_001_kl.jpg" /></a>
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<a href="images/wecv_002.jpg" title=""><img src="images/wecv_002_kl.jpg" /></a>
<a href="images/wecv_003.jpg" title=""><img src="images/wecv_003_kl.jpg" /></a>
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<a href="images/wecv_004.jpg" title=""><img src="images/wecv_004_kl.jpg" /></a>
<a href="images/wecv_005.jpg" title=""><img src="images/wecv_005_kl.jpg" /></a>
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<a href="images/wecv_006.jpg" title=""><img src="images/wecv_006_kl.jpg" /></a>
<a href="images/wecv_007.jpg" title=""><img src="images/wecv_008_kl.jpg" /></a>
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Junge Lesben und Schwule gibt’s auch am Niederrhein
Modellprojekt soll Kontakt und Unterstützung schaffen
Junge Lesben und Schwule gibt es überall in NRW. Überall erleben sie ihr Coming- Out mit allen Ängsten, Sorgen und Ausgrenzungen, die immer noch oft damit verbunden sind. In einigen Großstädten gibt es daher seit einigen Jahren Treffs und Zentren für junge Lesben und Schwule. SchLAu- Projekte leisten Aufklärungsarbeit an Schulen. Außerhalb der Ballungszentren sieht die Situation aber oft ganz anders aus.
„Grad im ländlichen Raum haben schwule und lesbische Jugendliche das Gefühl allein zu sein. Grad hier, wo die Vorurteile oft am größten sind, sind die Möglichkeiten andere Jugendliche mit denselben Gefühlen, Wünschen und Ängsten zu finden am geringsten.“ weiß Projektleiter Torsten Schrodt, der selbst auf dem Land aufgewachsen ist, zu berichten.
Wie hoch der Bedarf nach Kontakt, Austausch und auch Beratung ist, merken die NRW Jugendtreffs vor allem in den Ferien. Mehrere Stunden Fahrzeit nehmen junge Lesben und Schwule zwischen 14 und 26 Jahren dann in Kauf, um mal an einem Treffen oder einer Aktion teilnehmen zu können.
Jungen Lesben und Schwulen aus der Region Niederrhein kann SVLS e.V. jetzt „entgegen kommen“. Das Land Nordrhein- Westfalen fördert hierzu für mehrere Jahre ein Modellprojekt. Die Arbeiten am Aktionsplan gegen Homophobie der Landesregierung haben hier deutlich den Bedarf aufgezeigt.
Durch das Projekt können SozialpädagogInnen ,des seit mehr als 10 Jahre in der schwul- lesbischen Jugendarbeit erfahrenen Vereins, werden am Niederrhein eingesetzt werden, um dort Initiativen von jungen Lesben und Schwulen zu unterstützen und wenn nötig auch neue Angebote zu schaffen. Hierbei ist das Team auf die Erfahrung und Unterstützung der schwul- lesbischen Initiative und auch der etablierten Jugendverbände am Niederrhein angewiesen. So wird es in den ersten Monaten auch viel darum gehen Kontakt zu knüpfen und Menschen zu verbinden. Allerdings können sich auch die Jugendlichen in der Region auf viele neue Angebote und Projekte freuen.
Interessierte Jugendliche und Unterstützer aus der Region können sich bei Torsten Schrodt
(torsten.schrodt@svls.de) melden.
Kontakt und weitere Informationen:
Torsten Schrodt, Tel. 0163- 4125921
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CDS 2011
In diesem Jahr sind wir sowohl mit der Jugendlounge unter dem Motto Outter-Space, als auch mit dem Treffpunkt LebensLust auf dem Kennedyplatz in Essen vertreten. Wer sich also ein bemerkenswertes Bühnenprogramm ansehen und –hören möchte, sich mit netten Menschen unterhalten will und einen schönen und interessanten ag erleben möchte, der sollte am 06.08.2011 zum Ruhr-CSD kommen.
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Neue Zeiten für die AG-Queer
Die AG-Queer findet ab 01.07.2011 von 16:00 - 20:00 Uhr statt.
Wie gehabt Sonntags im Treffpunkt LebensLust
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Viel gesehen, viel gelacht und viel erlebt
Oder: In „10 Minuten“ durch Rom
Die „ewige Stadt“ war in diesem Jahr das Ziel der SVLS Vereinsfahrt. Gemeinsam erkundete eine altersgemischte Gruppe schwuler Männer historische Städten, multikulturelle Treffpunkte, Shopping- Meilen und natürlich auch die Szene.
Von den drei zentral gelegenen Ferienwohnungen aus war man grundsätzlich „in 10 Minuten“ (oder eben auch nicht) am Ziel angelangt. Der Weg führte die Truppe tagsüber u. a. in den Petersdom, die Via Condotti und zur Spanischen Treppe. Abends und nachts waren dann der Trevi- Brunnen oder diverse „schwule“ Bars angesagt. Besonders beliebt auch in diesem Jahr: die Gay- Street direkt am Colosseum.
Vorschläge für das Ziel im nächsten Jahr werden (schon jetzt) gerne entgegen genommen.
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Entspannung pur
Das Leben ist manchmal Stress pur. Stress mit den Eltern, Stress mit Freunden und Stress in Schule, Uni oder Job. Alltag im Leben auch von jungen Lesben und Schwulen. Grad die Zeit kurz vor den Ferien ist für viele junge Menschen echt hart.
Möglichkeiten sich zu entspannen und „mal runter zu kommen“ lernten die jungen Lesben und Schwulen aus dem enterpride (Treffpunkt für junge Lesben und Schwule) in den letzten Wochen kennen. Verschiedene Trainer organisierten Schnupperkurse in Autogenem Training, Yoga, Tai Chi, Progressiver Muskelentspannung, Traumreisen oder REIKI. Auch wenn manches (z.B. das Handyverbot) grad am Anfang für viele sehr gewöhnungsbedürftig war, war das Interesse groß.
Verschiedene Techniken, die man jederzeit im Alltag anwenden kann wurden im Rahmen der Workshops erlernt und für alle die „mehr“ wollen gab es einen guten Überblick, wie und wo man sich weiter mit der ein oder anderen Technik beschäftigen kann.
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PINK PEARL bei Voll die Ruhr
Am Samstag wurde es nass, sehr nass. Die Frisuren hatte gegen die Mengen an Wasser keine Chance mehr. Bei der traditionellen Floßfahrt auf der Ruhr im Rahmen der Jugendfestspiele „Voll die Ruhr“ in Mülheim haben sich die Piraten unter dem Motto „Fluch der Karibik“ erbitterte Wasserschlachten geliefert.
Kurzentschlossen hat der SVLS e.V. die PINK PEARL ins Rennen geschickt. Eine Woche hatten wir Zeit das Floß zu bauen, zu dekorieren und uns Kostüme zu überlegen. Denn nicht das schnellste, sondern das schrägste Floß gewinnt. Ja, es war anstrengend mit einem Paddel vorwärts zu kommen, versprochen wurden uns sechs und der Muskelkater wird uns noch ein paar Tage an die Fahrt erinnern, in erster Linie hatten wir aber Spaß! Wir haben aufs Klischee gesetzt: Pinke Totenkopfflagge, Stirnbänder a la Jack Sparrow (pink), pinke Seitenwände, Kanone (pink), Aussichtskorb auf dem Mast (ja, beides pink) nur das Segel war weiß, allerdings mit pinken Flamingos geschmückt.
Aufgefallen sind wir auf jeden Fall, nicht nur durch die Farbe, sondern durch die gute Laune, obwohl die PINK PEARL als eines der letzen Flöße ins Ziel eingelaufen ist.
Das PINK PEARL noch eine ganz andere Bedeutung hat, war bis Freitagnacht gar nicht klar…
Die ersten Ideen für das nächste Jahr werden schon gesponnen, besonders, was den Antrieb angeht.
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Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand
Mit großer Mehrheit verabschiedete die Mitgliederversammlung eine neue Vorstandsstruktur. Der geschäftsführende Vorstand besteht nun aus drei Mitglieder. Als 1. Vorsitzender wurde Thomas Mehlkopf gewählt, 2. Vorsitzender wurde Gerd Pomberger, der sich schwerpunktmäßig um die Vereinsfinanzen kümmern wird. Als Geschäftsführer in den Vorstand gewählt wurde Torsten Schrodt.
Der geschäftsführende Vorstand wird unterstützt und begleitet durch drei Fachvorstände, die zum erweiterten Vorstand gehören. Maida Prado Canelo vertritt hier den Fachbereich Jugend, Christoph Jansen den Fachbereich Beratung und Selbsthilfe. Fabian Göke wurde zum Fachvorstand für das Ehrenamt gewählt.
Ausgeschieden aus dem Vorstand sind damit Roy Papen, Johannes Verweyen und Georg Triebels. Als langjährige Vorstandsmitglieder wurden Roy Papen und Georg Triebels mit großer Mehrheit in den Ehrenrat des Vereins berufen.
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Ist mein Kind normal?!
Eine Frage, die sich fast alle Eltern irgendwann stellen. Was ist denn eigentlich normal? Laut Definition bedeutet normal: durchschnittlich, gewöhnlich, üblich, typisch, ohne Abweichung, gebräuchlich, an der Tagesordnung, eingebürgert, eingefahren, eingeführt. Sind das Begriffe, mit denen man sein eigenes Kind beschreiben möchte? Trotzdem macht diese Frage vielen Eltern Angst. Was tun, wenn das eigene Kind nicht der „Norm“ entspricht, es anders ist?
Kann es sich mit 6 Monaten vom Rücken auf den Bauch drehen? Lernt es schnell genug schreiben? Und was ist, wenn sich der Sohn/die Tochter zum ersten Mal verliebt? Solange die Tochter mit dem netten Jungen aus ihrer Klasse ankommt, ist alles in Ordnung. Gut, es steht ein Gespräch über Aufklärung an. Aber was ist, wenn der Sohn auf einmal sagt, er hat sich in den Nachbarsjungen verliebt, „Ich bin schwul.“? Und da ist es, das Gefühl mein Kind ist nicht normal. Viele Eltern sind erschüttert, haben Angst, wissen nicht, was sie tun oder wie sie reagieren sollen. Warum ist mein Kind anders, hab ich was falsch gemacht, bin ich schuld? Es ist nur eine Phase! Therapie? Wie gehe ich jetzt mit meinem Kind um? Alles das, und noch viel mehr, sind Gedanken, mit denen sich Eltern in diesem Moment beschäftigen. Wenn ein Mädchen sich als lesbisch oder ein Jungen sich als schwul outet, hat sie / er sich schon längere Zeit mit dem Thema auseinandergesetzt, das innere Comig Out durchlaufen. Die Eltern nicht, sie sind oft erschüttert und wissen nicht, wie sie reagieren sollen.
Aber wo ist denn eigentlich das Problem? Kaum verständlich, dass in Zeiten von schwulen Außenministern und Bürgermeistern Homosexuelle noch immer diskriminiert werden. Niemand käme auf die Idee blonde Menschen (2 % der Weltbevölkerung), Europäer (10,7 % der Weltbevölkerung) oder Linkshänder (10-15 % der Weltbevölkerung) auszugrenzen, nur weil sie in der Minderheit sind. Warum also Menschen dafür, dass sie jemanden lieben?
In den USA haben sich im September letzten Jahres mehrere schwule Jugendliche das Leben genommen. Sie sind auf Grund ihrer sexuellen Orientierung auf die unterschiedlichsten Weisen gemobbt worden und wussten keinen Ausweg mehr.
Asher Brown, 13 Jahre, hat sich in den Kopf geschossen. Tyler Clementi, 18 Jahre, hat sich von der Brücke gestürzt. Billy Lukas, 15 Jahre, hat sich erhängt. Es waren viele mehr. In Amerika haben sich in Folge der Teenager-Suizide Prominente und nicht-Prominente, egal welcher sexuellen Orientierung, über das Internet-Projekt „It gets better“ zu Wort gemeldet um jungen Lesben, Schwulen und anderen, die anders sind Mut zu machen. Selbst Barak Obama hat eine Stellungnahme abgegeben.
Wer jetzt denkt, Amerika ist weit weg, das geht mich nichts an, liegt falsch. Auch in Deutschland sind junge homosexuelle Menschen betroffen. Sie werden in der Schule beschimpf, gemobbt, ausgegrenzt, auf offener Straße angepöbelt oder sind gar Opfer körperlicher Gewalt und das auf Grund ihrer Sexualität. Wie verzweifelt müssen sie sein, nicht der- / diejenige sein zu dürfen, der / die sie sind?
Schwule und lesbische Jugendliche wurden und werden heterosexuell erzogen und sozialisiert. Jungen spielen mit Autos, Mädchen mit Puppen. Schon seit früher Kindheit erleben sie, dass eine heterosexuelle Entwicklung, auch oder gerade von der Familie erwartet wird. Eine homosexuelle Entwicklung kommt nicht in Frage. In der Pubertät erfahren sie dann aus der Gruppe der Gleichaltrigen, dass Homosexualität etwas vermeintlich Widernatürliches und Abzulehnendes sei. Eine Minderheit, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt wird.
Ein junger Mensch entdeckt, dass er sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlt. Schock, ich bin anders, ich bin falsch. Die eigene Homosexualität zu akzeptieren und in ein positives Selbstbild zu integrieren stellt eine enorme Herausforderung für die Jugendlichen dar. Angenommen das hat funktioniert, was nicht bei allen der Fall ist, stellt sich als nächstes die Frage: was sagen die anderen? Freunde und Familie. Aus Angst vor Ablehnung, Kontaktabbruch und Beschimpfungen („schwul“ und „Schwuchtel“ sind die meistgenannte Schimpfwörter auf deutschen Schulhöfen) ziehen sie sich zurück, es darf bloß nicht rauskommen, was zur Folge hat, dass es augenscheinlich keine Homosexuellen an Schulen gibt. Keine Vorbilder, keine Ansprechpartner.
Oft sagen sie deshalb auch den Eltern nichts, was ist, wenn die Familie, die bis jetzt für Rückhalt stand, plötzlich das eigene Kind ablehnt? Und was ist, wenn die Befürchtungen wahr werden. Die Folge: Isolation, Einsamkeit, Selbstzweifel und Minderwertigkeitsgefühle. Studien belegen, dass homosexuelle Jugendliche 4-6 mal häufiger einen Suizidversuch unternehmen als ihre heterosexuellen Altersgenossen.
Und warum? Weil sie nicht „normal“ sind?
Das enterpride, Cafe für junge Schwule & Lesben in Mülheim a.d. Ruhr unterstützt schwule und lesbische junge Menschen, indem es ihnen einen vor Diskriminierung und Ausgrenzung geschützten Ort bietet, an dem sie andere schwule und lesbische Jugendliche kennen lernen und sich mit ihnen austauschen können. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen erfahren sie hier, wie selbstverständlich es sein kann, schwul oder lesbisch zu sein. Die neuen Erfahrungen und FreundInnen geben diesen Jugendlichen einen festen Rückhalt, um die Aufgaben des Lebens erfolgreich zu bewältigen.
Fragen? Hier gibt es Antworten:
für Jugendliche und Eltern in den Jugendzentren, der LebensLust- Beratungsstelle und den LebensLust- Beratungs- Teams
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mutig - selbstbewusst - selbstsicher
Wer möchte nicht gerne von sich sagen, dass er das ist, mutig, selbstbewusst und selbstsicher? Die jungen Leute, die am Wochenende im enterpride waren, können genau das mit ruhigem Gewissen von sich behaupten. In dem Workshop ging es darum, herauszufinden, warum schwul/lesbische Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte so wenig in den schwul/lesbischen Jugendeinrichtungen vertreten sind. „Alltagsexperten“ haben sich zusammen gesetzt. Die Jugendlichen aus den verschiedensten Herkunftsländern, mit den unterschiedlichsten Religionen haben aus dem Nähkästchen geplaudert und unglaubliche Geschichten erzählt.
Von Exorzismus über Therapie bis hin zum Doppelleben war alles dabei. Und obwohl auch in Deutschland noch lange nicht von einer diskriminierungs-freien Zone gegenüber Schwulen und Lesben gesprochen werden kann, sind die Jugendlichen froh hier zu leben. Wenn sie ihre Ferien in ihren Heimatländern verbringen, outen sie sich nicht, die Angst ist zu groß. Offen lesbisch oder schwul leben ist in vielen Ländern auch im Jahr 2010 nicht vorstellbar.
Auch hier in Deutschland haben sie Angst vor dem Verlust ihrer kulturellen Anbindungen, dem Rausschmiss von zu Hause, Angst vor Gewalt und Einsamkeit, davor das Ansehen der Familie zu zerstören, vor Zwangsheirat oder Ehrenmord, davor ins Ausland geschickt zu werden.
Aber sie trauen sich! Sie sind mutig und selbstsicher, sind lesbisch / schwul und so viel mehr. Junge Frau, 19: „Nur weil ich mit Frauen ins Bett gehe, heißt das doch nicht, dass ich plötzlich ein anderer Mensch bin. Warum werde ich auf meine Sexualität beschränkt, meine Persönlichkeit abgewertet? Verstehe ich nicht!“ Junger Mann, 17: „Ja, ich bin schwul und stolz drauf!“
Diese jungen Menschen verdienen allen Respekt!
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Gewalterfahrungen junger Lesben und Schwuler
„Es ist ja alles besser geworden, heute ist es doch gar kein Problem mehr schwul oder lesbisch zu sein.“ so denken grad vielen ältere in der Szene. Und es hat sich ja tatsächlich viel zum Positiven verändert. Nichts desto weniger erleben junge Lesben und Schwule auch heute noch regelmäßig verschiedene Formen von Gewalt. Dabei muss diese Gewalt gar nicht einmal körperlich sein. Auch Ausgrenzung und (alltägliche) Diskriminierung hinterlassen bei ihnen Spuren.
Im Rahmen des Projektes „Leben erzählt“ beschäftigten sich junge Lesben und Schwule aus dem Jugendtreff enterpride mit ihren Erfahrungen mit Gewalt. Sie setzten sich auseinander mit Gewalt in der Familie, im Freundeskreis, im Umfeld oder auch Gewalt in der Partnerschaft. Sie erkannten die verschiedenen Facetten von Gewalt und erkannten sich hierbei sowohl als „Opfer“, wie auch als „Täter“.
Diese neue Auseinandersetzung mit eigenen, teilweise sehr schmerzhaften Erfahrungen setzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer künstlerisch um. So entstanden ein Film, verschiedene Gedichte und Kurzgeschichten und ein Lied. Diese Werke halfen den jungen Menschen ihre Erfahrungen zu verarbeiten. Bald sind sie auf der Internetseite der Jugendeinrichtungen enterpride, Cafe Vielfalt und The Point zu finden und können dort bestimmt auch anderen Jugendlichen helfen, sich mit ihren eigenen Gewalterfahrungen auseinander zu setzten.
Ermöglicht wurde dieses 5- tägige Projekt durch Förderung der Landeskoordinierungsstelle der Antigewaltarbeit für Lesben und Schwule.
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Beratungsangebote haben neuen Internetauftritt
Vieles unter einem Dach – zumindest im Internet. Auf
www.lebenslust-beratungsstelle.de hat der Sozialverein für Lesben und Schwule e.V. seine Beratungs- und Präventionsangebote zusammengefasst. Infos und Kontaktmöglichkeiten gibt’s auf dieser Seite sowohl zu den Beratergruppen für Lesben und Schwule in Essen, Gelsenkirchen, Krefeld und Mülheim an der Ruhr, zur Onlineberatung, wie auch zur AIDS- Hilfe in Mülheim an der Ruhr, dem Projekt SchLAu- Ruhr und der sexualpädagogischen AIDS- Prävention.
LebensLust – Unterstützung für mehr Lust am Leben!
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Ein Indianer kennt keinen Schmerz
Der als Trost gedachte Satz, schraubt die Erwartungen an manch einen Jungen in unüberwindbare Höhen und schafft ein unrealistisches Männerbild. Dies sind zwei der Gründe dafür, dass sich in Mülheim Männer zum neuen Arbeitskreis Jungenarbeit zusammengefunden haben.
Vorrangiges Ziel der Initiatoren aus Jugendarbeit, Gesundheitsförderung und Prävention ist es, die Lebenssituation von Jungen in Mülheim zu verbessern und sie dabei zu unterstützen, neue Perspektiven und Standpunkte zwischen traditionellen Rollenbildern und fehlenden Zukunftsperspektiven zu entwickeln.
Als erste Aktion des Arbeitskreises wird eine Bestandsaufnahme der Angebote für Jungen in Mülheim gemacht, um weiteren Bedarf festzustellen und diesen dann nach Möglichkeit zu realisieren. Hierzu werden die Mitwirkenden nun aktiv Verbände, Vereine und Institutionen ansprechen, die auch im Netz¬werk aktiv mitwirken können. Um den Themen Jungenarbeit und Jungenförderung in Mülheim mehr Aufmerksamkeit ver¬schaffen, sind weitere interessierte Mitstreiter herzlich willkommen und können sich unter Tel. 30069-44 mit Norbert Kathagen von der ginko Stiftung für Prävention in Verbindung setzten.
Für das nächste Jahr ist eine Aktion zum neu geschaffenen bundesweiten „Boys Day“ vorgesehen und zahlreiche weitere Ideen wollen verwirklicht werden. Bei diesen konkreten Aktivitäten des Arbeitskreises sollen die Kompetenzen der Jungen gestärkt, sowie das Selbstbewusstsein gefördert werden. Auch soll den Jungen das positive Grundgefühl vermittelt werden, ihre eigenen Lebensbedingungen gestalten und mit den Bedürfnissen in Einklang bringen zu können. Ein realistisches Männerbild ist hierfür eine wichtige Voraussetzung, denn Indianer kennen nicht nur Schmerzen, sondern auch Wege diese zu behandeln.
Neben uns gehören bisher zum Arbeitskreis Jungendarbeit
• Richard Grohsmann; Jugendzentrum Stadtmitte
• Norbert Kathagen; ginko Stiftung für Prävention
• Carsten Lewrick; Treffpunkt Behinderte und Nichtbehinderte
• Andre Passman; Jugendzentrum Nordstraße
• Wolfgang Seiring; Jugendzentrum Cafe 4 You
• Hans Jürgen Schmidt; Gesundheitsamt
• Mathias Weisenfels; Jugendzentrum CVJM
• Jens Weymann; Soziale Kinder- und Jungendarbeit e.V
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„In erster Linie Mensch“,
so die Botschaft des SVLS gegen Vorurteile beim Still- Leben auf der A 40, die vor allem auf vielen T-Shirts zu lesen war. Überraschend waren oft auch die ganz individuellen Aussagen auf der Rückseite wie „und trotzdem kann ich IKEA-Schränke aufbauen“. Hierdurch wurden bewusst Klischees in Frage gestellt und deutlich gemacht, was uns doch bei allen Unterschieden eint: die Menschlichkeit!
Aufgegriffen wurde auch die aktuelle Aktion „Gay mit Gott“ des Cafe Vielfalt. Highlight, Blickfang und beliebtes Fotomotiv war unser Charly in einem selbstgeschneiderten Bischofskostüm. Und „Gott sei Dank“ gibt es diese Aktion nicht nur beim Still-Leben, sondern auch immer mal wieder als stillen Protest gegen die Aussagen von Bischof Overbeck in der Sonntagsmesse im Essener Dom.
„In erster Linie Mensch“ und „Gay mit Gott“ waren dann die Helferinnen und Helfer des SVLS als es auf der A 40 zu voll wurde:
Auf Grund der Menschenmassen staute es sich und viele Leute begannen über die Leitplanken auf die andere Fahrbahn zu klettern. Um schlimmeres zu verhindern begannen wir spontan den Leuten zu helfen. Nicht nur die Hand wurde gereicht, sondern auch Kinder, Kinderwagen und Personen, die nicht von selbst rüberkamen, wurden mal eben über die Planke getragen. Hierdurch konnten sicherlich viele blaue Flecken oder sogar Panik verhindert werden. Mit viel Leichtigkeit und guter Laune wurden dann auch die anderen angesteckt. Hierdurch wurde auch die spontane Hilfsaktion ein großer Spaß.
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Nass, Muskelkater, Spaß: voran denkt Ihr?
Klar! Drachenboot fahren auf dem Baldeneysee in Essen! Nasse Klamotten und Muskelkater waren fast schon vorprogrammiert, denn es wurde gepaddelt was das Zeug hält. Ohne Rücksicht auf das Styling des Hintermanns. Obwohl die meisten zum ersten Mal fuhren, bewegte sich das Boot. Manchmal sogar recht schnell. Eine Regatta zu gewinnen wäre schwierig, aber nicht unmöglich.
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RuhrCSD 2010: Gute Stimmung und neue Freunde!
Einen ganzen Tag Vielfalt feiern. Das war für uns der RuhrCSD 2010. Gefeiert wurde auch in der Jugendlounge, direkt an der Bühne. Vor allem junge Lesben und Schwule konnten sich hier zurückziehen, informieren und, wenn sie nicht gerade mit Wasser „bespritzt“ wurden, gegenseitig etwas intensiver kennenlernen. So waren die viele neue Gesichter abends bei der CSD- Party im Cafe Vielfalt nicht überraschend!
Der Grund für diese gelungene Aktion zum RuhrCSD: ein super Team aus genialen jungen Freiwilligen vom Cafe Vielfalt, enterpride und The Point.
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AG Queer und Elterntreffen jetzt im Treffpunkt LebensLust
Seit Juli 2010 treffen sich die AG Queer und die Gruppe für Eltern schwuler Söhne und lesbischer Töchter im Treffpunkt LebensLust, Teinerstraße 44 in der Mülheimer Altstadt. Der Treffpunkt LebensLust, eine gemütliche Wohnküche befindet sich in unmittelbarer Nähe der LebensLust- Beratungsstelle und dem Jugendtreff enterpride.
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„Gay mit Gott“
Junge Lesben und Schwule setzten sich zu Wehr
Mit seinen abwertenden Äußerungen bei Anne Will, Homosexualität sei eine Sünde und widernatürlich, gab Ruhrbischof Overbeck eine Menge Stoff für Wut, Enttäuschung, Unverständnis und Diskussion. Für viele Lesben und Schwule war dies sogar der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte und sie zum Kirchenaustritt bewegte.
Heiß diskutiert wurden diese Äußerungen auch im Cafe Vielfalt, dem Jugendzentrum für lesbische und schwule Jugendliche in Essen. Den jungen Schwulen und Lesben war es wichtig gegenüber Bischof Overbeck, aber auch der Öffentlichkeit ein deutliches Zeichen zu setzen. Hierzu nahmen sie an der diesjährigen Fronleichnam-Prozession teil. Bereits während der Messe, aber auch später bei der Prozession kehrten sie Bischof Overbeck im wahrsten Sinne des Wortes den Rücken zu. Und was er auf ihren T-Shirts in grellen Buchstaben lesen konnte, gefiel ihm wohl überhaupt nicht.
Der Slogan „Gay mit Gott“ erinnerte nicht zufällig an die umgangssprachliche Aufforderung „Geh mit Gott“… Gleichzeitig macht er aber deutlich, dass Lesben und Schwule auch mit Gott lesbisch bzw. schwul sind. Auch sie haben ein Recht auf – in den Fürbitten beschworenen – Respekt und Toleranz.
Sehr unterschiedliche Reaktionen rief dieser stille Protest der Jugendlichen bei den Gottesdienstbesuchern hervor: auffälliges Tuscheln, abfälliges Nase rümpfen, mitleidige Blicke aber auch Zuspruch und handfestes „Schulterklopfen“.
Am Ende fühlten sich alle Jugendlichen gestärkt durch diese Aktion:
Sie haben nicht geschwiegen! Sie haben sich gewehrt!
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Doing queer !?!
Aktive Ideenschmiede für junge, ältere und alte Erwachsene
Ihr seid…
schwul, lesbisch oder bi und aus Mülheim an der Ruhr und Umgebung? Für Euch beginnt das les- bi- schwule Leben nicht immer wieder erst mit der Party am Freitag und endet mit dem Kater am Sonntag? Neben Body, Beauty und Sex habt Ihr weitere Interessen und zugleich Lust mit (neuen) Freundinnen und Freunden „Homo- Geschichte“ zu schreiben?!
! Dann: Terminkalender auf, Stift raus und: eintragen
Ihr habt ein Date!
Menschen wie Ihr treffen sich ab sofort jeden Sonntag zwischen 14 und 18 Uhr zur „AG Queer“ im Switchboard, dem InfoCafe für Lesben und Schwule in Mülheim an der Ruhr. Während man hier jeden Sonntag in gemütlicher Atmosphäre unkompliziert interessante Menschen zwischen 25 und 95 (oder auch älter) kennen lernen und treffen kann, ist doch jeder Sonntag irgendwie anders.
Der Monat beginnt mit „AG queer politisch“ (Erster Sonntag im Monat). Bei diesem Informations- und Diskussionsraum geht es aber nicht nur um Homopolitik. Lesben und Schwule setzen sich mit unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Fragen auseinander. Teilweise mit professionellen Gästen, wird z. B. über Familienpolitik, Ehegattensplitting und Stiefkindadoption diskutiert.
Am dritten Sonntag im Monat bei „AG queer emanzipatorisch“ wird’s dann ganz praktisch: Gemeinsam werden Ideen entwickelt, geplant und auch umgesetzt, wie man Mülheim an der Ruhr bunter und vielfältiger machen kann.
Die Sonntage dazwischen (Zweiter und Vierter Sonntag) stehen unter dem Titel „Our Generation“. Hier treffen sich vor allem auch die Lesben und Schwulen, die in den vergangenen Jahren aus den Jugendgruppen und –zentren „raus gewachsen“ sind, sich aber doch gern mal wieder sehen möchten. Zugleich kommen bei diesem Austausch der Generationen auch die Freundinnen und Freunde des Generationencafes wieder auf ihre Kosten. Kaffe trinken, Kuchen essen, gemeinsam in Erinnerungen schwelgen, aber auch Pläne schmieden!
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Mülheimer AIDS- Beratung in 2010 weiterhin ohne städtische Unterstützung
Lokale Infrastruktur für Menschen mit HIV und Prävention werden nicht gefördert
Zum 01.12., dem Welt- AIDS- Tag unterstreichen regelmäßig Mülheimer Kommunalpolitiker aller Parteien, wie wichtig die AIDS- Prävention und die Unterstützung von Menschen mit HIV ist. Regelmäßig zu den Haushaltsberatungen wird dies von einigen wieder vergessen.
So hatte wohl die CDU bei der gestrigen Sitzung des Sozialausschuss vergessen, dass ihr OB- Kandidat Stefan Zowislo vor der Wahl öffentlich (Mülheimer Woche vom 26.08.) Umschichtungen im Haushalt zu Gunsten der AIDS- Prävention angekündigt hatte. Auch die SPD hatte offenbar ihr Wahlprogramm, den MülheimPlan 2009 zu Hause gelassen. In diesem ist auf S. 30 zu lesen, dass sie in der „Installierung eines lokalen Unterstützungsangebotes für Menschen mit HIV sowie einer bedarfsgerechten Ausweitung der Prävention von HIV und sexuell übertragbaren Krankheiten“ Handlungsbedarf sehen.
Trotz engagierter Unterstützung von Bündnis 90 / Die Grünen, der FDP, der MBI und der Linken lehnten SPD und CDU den Antrag des SVLS e.V. auf Förderung der Mülheimer Infrastruktur für Menschen mit HIV, sowie der AIDS- Prävention an Schulen ab. Ratsuchende sollen wohl weiterhin auf Angebote in Nachbarstädten verwiesen werden. Und dass nicht jeder Mülheimer Schüler über die Gefahren von sexuell- übertragbaren Krankheiten und AIDS aufgeklärt wird, nimmt man wohl in Kauf.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AIDS- Beratungsstelle „LebensLust“ in der Mülheimer Altstadt werden also auch in 2010 weiterhin mit ihrer schwierigen und oft sehr belastenden Arbeit, Menschen mit HIV zu begleiten und zu unterstützen allein gelassen. 15, teilweise noch sehr junge Betroffene, sowie zum Teil auch deren Familien werden hier regelmäßig und engagiert unterstützt. Einige dieser Schicksale wären mit einer flächendeckenden Präventionsarbeit, die alle Schülerinnen und Schüler mindestens einmal in der Schullaufbahn erreicht sicherlich vermeidbar gewesen.
Anstatt hier allerdings junge Menschen zu fragen und die Realität zu Kenntnis zu nehmen, verlässt man sich lieber darauf, dass es laut Lehrplan Thema im Unterricht sein müsste. Aber selbst wenn die Schülerinnen und Schüler im Biologieunterricht den Aufbau des Virus lernen, eine lebenspraktische Auseinandersetzung, findet hier, aus für die meisten LehrerInnen und SchülerInnen nachvollziehbaren Gründen in aller Regel nicht statt.
Die Haushaltslage der Stadt ist dramatisch. Allerdings interessiert das den HI- Virus wenig.
Und auch wenn die Kosten für die teure Behandlung von Menschen mit HIV nicht über den städtischen Haushalt, sondern über die Krankenversicherungen abzudecken sind, sind über die Versäumnisse in der Prävention keine Gewinne im Haushalt zu erzielen. Neben den persönlichen Schicksalen, sind Einbußen in der Leistungsfähigkeit bei den Betroffenen und damit verbundene Sozialausgaben einer Stadt als Opportunitätskosten für die Versäumnisse zu berücksichtigen.
Junge Menschen haben ein Recht auf Aufklärung und Menschen mit HIV ein Recht auf Unterstützung in ihrer Heimatstadt!
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ElternTreff
für alle interessierten Eltern von homo- oder bisexuellen Kindern
Dein Kind ist anders?!
Meins auch! Na und?
Eltern von schwulen Söhnen, lesbischen Töchtern oder bisexuellen Kindern stellen sich Fragen
- Warum ist mein Kind anders?
- Hab ich was falsch gemacht?
- Ist es meine Schuld, dass mein Kind so ist?
- Ist das überhaupt tragisch?
- Werde ich Enkelkinder haben?
- Was sagen meine Freunde, Nachbarn, Verwandten dazu?
- Wird es meinem Kind schwerer fallen, einen Job zu bekommen oder wird es Schwierigkeiten haben, wenn Kollegen davon erfahren?
- Wie gehe ich jetzt mit meinem schwulen Sohn, meiner lesbischen Tochteroder meinem bisexuellen Kind um?
- Welche Fragen darf/soll/kann ich stellen und welche nicht?
- Muss ich mich jetzt ihm/ihr gegenüber anders verhalten als früher?
Jeden 3. Samstag im Monat haben Sie die Möglichkeit, sich mit anderen Eltern über genau diese Fragen auszutauschen, sich einen Rat zu holen oder einfach nur zu wissen, dass sich andere genauso den Kopf zerbrechen. Gemeinsam werden wir auch Antworten finden.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Fragen steht Wibke Korten unter
wibke.korten@svls.de oder 0208 - 41 25 921 gerne zur Verfügung.
Wir freuen uns über Ihren Besuch..!
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Lust auf Praxis!?
Vor allem für das Schulaufklärungsprojekt „SchLAu- Ruhr“ und die Jugendtreffs für Lesben und Schwule suchen wir regelmäßig engagierte und kreative Studentinnen und Studenten als Praktikantinnen und Praktikanten.
Wir freuen uns über Eure email:
torsten.schrodt@svls.de
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Jetzt Fördermitglied werden!
Du möchtest das Cafe Vielfalt, das enterpride, The Point, das Switchboard, die LebensLust- Beratungsstelle oder die HIV- Prävention dauerhaft unterstützen? Warum nicht gleich alle unterstützen und dann auch noch mittendrin sein? Alle wichtigen Informationen bekommen und zu allen Versammlungen eingeladen werden?
Wenn Dir bisher eine Mitgliedschaft im Verein zu teuer war oder Du die Angebote zwar unterstützen möchtest,
ohne gleich festes Mitglied zu sein, ist hier die Antwort:
Die Juniormitgliedschaft / Fördermitgliedschaft
für 18,- € Jahresbeitrag
Als Juniormitglied / Fördermitglied hast Du zwar weder Stimmrecht, noch aktives oder passives Wahlrecht im Verein. Du erhältst aber dieselben Informationen, wie ordentliche Mitglieder, wirst zur Mitgliederversammlung eingeladen und hast bei Mitgliederversammlungen Rede- und Antragsrecht. Du erhältst alle Informationen und Einladungen per eMail und per Aushang in den Vereinseinrichtungen.
Am besten den Antrag gleich ausfüllen!
Wir brauchen auch Deine Unterstützung!
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AIDS- Prävention ab 2010 deutlich geschwächt
Bereits seit mehreren Jahren fordert der SVLS e.V. in Mülheim an der Ruhr eine deutliche Ausweitung der Prävention von HIV / AIDS und sexuell- übertragbaren Krankheiten. Trotz dieser Mahnungen, Unterschriftensammlungen, Anträgen und Gesprächen ist bisher nichts passiert. Das Ziel, dass jeder Schüler und jede Schülerin einmal in der Schullaufbahn an einer Aufklärungsveranstaltung teilnehmen kann, ist in Mülheim an der Ruhr bei weitem nicht erreicht. Nicht einmal 30 % der Jugendlichen sind mit der bestehenden Struktur im Gesundheitsamt, die zudem die AIDS- Koordination und die Testberatung abzudecken hat, erreichbar.
Bis 2009 konnten durch Projektförderungen des Landes zumindest Präventionsprojekte für schwule und bisexuelle Jugendliche in Mülheim an der Ruhr durchgeführt werden. Da über 60 % der Betroffenen schwule und bisexuelle Männer sind und mehr als 70 % der Neuinfektionen über mann- männliche Sexualkontakte (MSM) erfolgen, stellen sie eine besondere Risikogruppe dar. Ein Projektmitarbeiter erdachte und organisierte zusammen mit den Jugendlichen unterschiedlichste Projekte zur HIV- Prävention. Hierüber wurden sie für die Thematik sensibilisiert und als freiwillige Helfer für die Präventionsarbeit gewonnen. Zusammen organisierten sie dann Präventionsaktionen (z.B. „Hast Du`s drauf?“- Fotoaktionen oder Plakataktionen in Jugendzentren), die sich an alle Jugendlichen richteten. Nicht nur, dass diese von Jugendlichen selbst gestalteten Projekte eine besondere Akzeptanz und damit Wirksamkeit bei Jugendlichen hatten, die ehrenamtlichen Mitarbeiter wurden nachhaltig in ihrem eigenen Schutzverhalten gestärkt und wirken langfristig auch in ihren Freundeskreisen als wichtige Multiplikatoren.
Nach fast 10 Jahren der Förderung hat sich der Vorstand der AIDS- Hilfe NRW e.V., dem die Verteilung der Landesmittel (ca. 625.000,- €) obliegt, entschieden dieses Projekt, zu Gunsten von anderen Projekten in NRW für 2010 nicht mehr zu fördern. Damit bricht in Mülheim an der Ruhr die einzige professionelle Struktur für HIV- Prävention – außerhalb des Gesundheitsamtes – weg. Der Jugendtreff „enterpride“, in dessen Rahmen das erfolgreiche Präventionsprojekt angegliedert war, bemüht sich zwar darum die bestehenden ehrenamtlichen Strukturen zu erhalten, kompensieren kann man diesen herben Einschnitt aber nicht.
Nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund, dass noch nie so viele Menschen wie heute mit dem HI- Virus lebten, ist es dringend an der Zeit, dass auch die Stadt Mülheim an der Ruhr endlich in angemessener Form Verantwortung übernimmt. Auch wenn, die Kosten für die teure Behandlung von Menschen mit HIV nicht über den kommunalen Haushalt, sondern über die Krankenversicherungen abzudecken sind, sind über Versäumnisse in der Prävention keine Gewinne im Haushalt zu erzielen. Neben den persönlichen Schicksalen, sind Einbußen der Arbeits- und Leistungsfähigkeit bei den Betroffenen und damit verbundene Sozialausgaben einer Stadt als Opportunitätskosten für Versäumnisse zu berücksichtigen.
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Mülheimer Jugendpolitiker sind sich einig:
Mehr Prävention muss sein!
Anlässlich des Welt- AIDS- Tages informierten sich am Infostand im FORUM, neben vielen Bürgerinnen und Bürgern, auch Meike Ostermann (FDP), Carmen Matuszewski (Die Linke) Tim Giesbert (Bündnis 90 / Die Grünen), Dieter Spliethoff (Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses / SPD) und Frank Blum (CDU) über die aktuelle Situation in Mülheim an der Ruhr.
Als einen unhaltbaren Zustand empfinden es die JugendpolitikerInnen, dass nach wie vor nicht einmal 30 % der SchülerInnen in Mülheim an der Ruhr im Laufe der Schullaufbahn durch eine Aufklärungsveranstaltung zu HIV / AIDS und sexuell- übertragbare Infektionen erreicht werden können. Gerade auch vor dem Hintergrund, dass die Zahl der Menschen mit HIV noch nie so hoch war wie derzeit, ist es notwendig, Präventionsbemühungen so auszubauen, dass jede Schülerin und jeder Schüler erreicht wird.
Zusammen mit über 2.000 MülheimerInnen, die Ihre Unterstützung bereits per Unterschrift dokumentiert haben, unterstützen Meike Ostermann, Carmen Matuszewski, Frank Blum, Tim Giesbert und Dieter Spliethoff weiterhin die Forderung des SVLS e.V. nach einer lokalen Infrastruktur, bei der Menschen mit HIV / AIDS professionelle Beratungs- und Selbsthilfeangebote vorfinden.
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Welt- AIDS- Tag 2009
Mit Aktionen zum Welt- AIDS- Tag in Essen, Mülheim an der Ruhr und Gelsenkirchen erinnerten auch in diesem Jahr die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des SVLS an die Gefahren einer HIV- Infektion. Infostände und Aktionen unter dem Motto „HIV - Scheiße, wenn man nur einmal im Jahr dran denkt!“ veranlassen die Leute zum Innehalten und luden zum Informieren ein. Viele zeigten sich solidarisch, trugen die rote Schleife und unterstützten mit Ihrer Spende die Prävention bei Jugendlichen. Wenn auch Sie helfen wollen, freuen wir uns über Ihre Spende!
Spendenkonto des SVLS e.V.
Volksbank Rhein-Ruhr e.G.
Konto-Nr. 81 081 802 00
BLZ 350 603 86
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Besser dank Coming- Out- Day e.V.
Seit Sommer 2008 helfen wir – schwule Jungs aus enterpride, Cafe Vielfalt und The Point – mit „homophon U27“ die EXIT zu gestalten. Wir berichten über Dinge, die uns bewegen und machen hierbei ne Menge neuer Erfahrungen. Dank der Unterstützung des Coming- Out- Day e.V. werden wir nun noch besser! Der Verein ermöglichte einen dreitägigen Schreibworkshop mit professioneller Unterstützung. Vielen Dank!
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Das Klima wird rauer: Von Homophobie und Gewalt vor unseren Türen
Eingetragene Lebenspartnerschaften, Antidiskriminierungsgesetz, bald vielleicht sogar volles Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare!? Rosige Zeiten für Lesben und Schwule?? Unsere Wahrnehmung ist eine andere: das gesellschaftliche Klima wird merklich rauer!
Heteronormativität und „Männlichkeitsideale“ geben Verwirrten scheinbar Halt in Krisen- und Umbruchzeiten. Die Erniedrigung von Minderheiten suggeriert einigen Verlierern offenbar ein seltsames Gefühl von Stärke.
Am Beratungstelefon und vor allem auch im Rahmen der Jugendarbeit erfahren wir verstärkt von verbalen und körperlichen Übergriffen. Johannes (19) schildert einen Teil seines Heimweges vom enterpride so:
„Samstagabend – halb eins – aufgedreht und guter Laune sind wir unterwegs Richtung Mülheim HBF. Ein paar offensichtlich gelangweilte Jugendliche machen uns an. Wir „Schwuchteln“ hätten geguckt. Die Hand cool abgeknickt und vor den Augen rumgefuchtelt: „Scheißschwule“ - Schubser. Tritte. Provokation. „Schwuchtel“. Am HBF war schon noch was los. Wir haben nicht reagiert, uns nur beleidigen und rumschubsen lassen. Trotzdem schien sich niemand angesprochen zu fühlen, und das, obwohl uns jeder gesehen hat.“
Fast schon gewöhnt haben wir uns an seltsame Blick und abfällige Bemerkungen von PassantInnen, wenn sie die Worte „schwul“ und „lesbisch“ an den Fenstern unserer Jugendzentren lesen. Nicht überrascht sind wir, wenn wir mal wieder Aufkleber von braunen Organisationen entfernen müssen. Es hat schon was von Selbstdiskriminierung, wenn unsere BesucherInnen sogar anfangen Verständnis für Unwissenheit, Ängste und Vorurteile aufzubringen.
Aber immer dreister werden die Übergriffe:
Essen – 02.Februar – 22:30 Uhr: Die Tür geht auf und vier junge „Männer“ betreten das Cafe Vielfalt. Erst hagelt es blöde Sprüche, dann fliegen Pappbecher. Der Inhalt – Urin – ergießt sich über einen Jugendlichen und einen Praktikanten.
Und es gibt auch andere Täter. Solche, wie z.B. die „Gesellschaft zur Förderung der Wahrheit“ aus Geretsried, die uns erst heute ein Faltblatt mit dem Titel „Katholische Bemerkungen zu Guido Westerwelle“ schickte. Hierin wird u.a. behauptet, die heilige Schrift „bezeuge“ „, dass Herrn Westerwelles sexuelle Handlungen ihrer inneren Natur nach nicht in Ordnung sind und niemals auf irgendeine Weise gebilligt werden können.“ Bei solchen Aussagen müsste sich auch bei jedem Katholik, der seinen Glauben ernst nimmt der Magen umdrehen. Sie sind Volksverhetzung und rufen öffentlich auf zu Intoleranz und Diskriminierung.
Das Klima wird rauer! Schauen Sie nicht zu! Hören Sie nicht weg!
Schweigen Sie nicht gegenüber Homophobie und Diskriminierung in ihrem Umfeld!
Unterstützen Sie die Westerwelles, Wowereits, van Beusts, Becks, Kerkelings und Wills die als Personen des öffentlichen Lebens ihre Homosexualität selbstverständlich leben.
Unterstützen Sie die schwul- lesbische Jugendarbeit, die jungen Lesben und Schwulen in einer heteronormativ geprägten Welt die Möglichkeit gibt zu erleben, wie „normal“ es eigentlich ist schwul bzw. lesbisch zu sein!
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Auch in 2009 brauchen wir Ihre Hilfe!
Trotz öffentlicher Förderung brauchen wir jedes Jahr fast 13.000,00 € von privaten Unterstützerinnen und Unterstützern, um unsere Angebote Aufrecht erhalten zu können. Eine schwierige Aufgabe für einen jungen Verein ohne nennenswertes Vermögen und ohne traditionell gewachsene Unterstützergruppen. Schwer vor allem auch, weil noch lange nicht jeder unsere Arbeit für unterstützenswert hält. Aus diesem Grunde können wir auf IHRE HILFE nicht verzichten!
Schon mit 20,- € ermöglichen Sie uns, einem jungen Menschen in einer Krisensituation den Kühlschrank für eine Woche zu füllen.
Mit 40,- € ermöglichen Sie eine dreistündige Aufklärungsveranstaltung zum Thema Homosexualität an Schulen, die dabei hilft Vorurteile abzubauen.
Mit 80,- € können wir ein Seminar zur HIV- Prävention für Jugendliche durchführen.
Mit 100,- € ermöglichen Sie einem Jugendlichen die Teilnahme an einer Wochenendfahrt.
Mit 200,- € organisieren wir einen Dankeschönabend für unsere ehrenamtlichen BeraterInnen.
Mit 700,- € spendieren Sie dem Jugendtreff enterpride einen neuen, stabilen Kicker.
Mit 4.000,- € schaffen Sie ein ganzes Jahr lang ein professionell begleitetes, wöchentliches Freizeit- und Beratungsangebot, dass schwulen und lesbischen SeniorInnen oder transidenten Jugendlichen aus der Isolation hilft!
Verlassen Sie sich nicht auf andere!
Wir brauchen auch Ihre Hilfe!
Spendenkonto unseres Fördervereines:
Kontoinhaber: SOZIA e.V. Kto. 813 628 000 1
Volksbank Rhein- Ruhr eG BLZ 350 603 86
(bitte vergessen Sie nicht im Verwendungszweck Ihre Adresse anzugeben,
damit wir Ihnen umgehend eine Zuwendungsbescheinigung zusenden können.)
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2008 war gut, 2009 wird besser!
Zufrieden blicken wir zurück auf das vergangene Jahr. Alle Arbeitsbereiche konnten erhalten, teilweise sogar ausgebaut werden. Vor allem im für junge Lesben und Schwule gab es, neben der offenen Jugendarbeit eine große Zahl spannender Aktionen und Projekte. Herausragend in Erinnerung bleiben wird mit Sicherheit mindestens der Umbau des Jugendtreff enterpride, das Zeltlager in Wachtendonk und die Jungsfahrt. Ein besonderes High- Light war aber auch das Vereinssommerfest, bei dem das Switchboard, Beratungsstelle und Infocafe in Mülheim an der Ruhr endlich offiziell in Betrieb genommen werden konnte. Neben der persönlichen und telefonischen Beratung durch die haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen findet man im Switchboard zahlreiche Selbsthilfe- und Freizeitgruppe, sowie die Möglichkeit eigene Projektideen im Bereich Freizeit, Selbsthilfe und Kultur umzusetzen.
Mit „HIV - Scheiße, wenn man nur einmal im Jahr dran denkt!“ konnten wir in 2008 deutlich darauf hingewiesen, dass HIV- Prävention auch in Mülheim an der Ruhr nicht nur ein Privileg für wenige sein darf, sondern eine Selbstverständlichkeit für alle Schülerinnen und Schüler werden muss und dass Menschen mit HIV und AIDS in ihrer Heimatstadt eine angemessene Unterstützung benötigen. Viele Menschen haben uns mit Spenden und Unterschriften unterstützt. Gute Gespräche wurden geführt; wir haben den Einruck, wir wurden verstanden. Nun werden wir sehen, ob auch etwas passiert…
Bedanken möchten wir uns, bei allen Menschen, die uns in 2008 unterstützt haben! Hierzu gehören gleichermaßen unsere UnterstützerInnen in Politik und Verwaltung, wie die großzügigen, privaten SpenderInnen, Vereinsmitglieder und SponsorInnen. Unser Dank gilt auch allen haupt- und vor allem den vielen engagierten ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Ohne das gemeinsame Engagement all dieser Kräfte wären die meisten Projekte und Erfolge nicht denkbar gewesen! Vielen Dank!
Neugierig sind wir angekommen im Jahr 2009! Wir freuen uns auf viele bekannte Aufgaben und neue Projekte! Gestärkt durch Krisen, Erfolge, Kritik und Zuspruch, sowie das in 2008 entwickelte Leitbild sind wir auch in 2009: Engagiert für Vielfalt uns Lebensfreude!
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Guten Noten von den NutzerInnen
Einmal jährlich treten die Jugendzentren „enterpride“ und „Cafe Vielfalt“ mit ihren Besuchern und Besucherinnen über eine NutzerInnenbefragung in Dialog. Hierbei werden eine Woche lang alle Jugendlichen aufgerufen, völlig anonym eine Rückmeldung über ihre Zufriedenheit mit den Angeboten, sowie Anregungen für Verbesserungen zu geben. Zwar besteht diese Möglichkeit grundsätzlich jederzeit, allerdings erhöht sich durch die direkte Aufforderung die Menge der Rückmeldungen. Zugleich wird diese NutzerInnenbefragung regelmäßig auch als Anlass für Gespräche in Klein- und Großgruppen genutzt und auch weniger engagierte Jugendliche werden durch dieses Instrument beteiligt.
Zentrale Ergebnisse
Mit den Ergebnissen im Hinblick auf die Zufriedenheit können beide Einrichtungen sehr zufrieden sein. In der Gesamtbewertung gaben 92 % aller Befragten an zufrieden bzw. sehr zufrieden zu sein. Hierbei gab es keine nennenswerten Unterschiede zwischen den beiden Einrichtungen. Eine besonders gute Bewertung (83 % sehr zufrieden) erhielt das enterpride für die Raumgestaltung. Positive Rückmeldung gab es auch für die hauptamtlichen MitarbeiterInnen: 89 % (Essen) und 85 % (Mülheim) der BesucherInnen gaben an, dass sie sich bei Problemen an die hauptamtlichen MitarbeiterInnen gewendet haben bzw. dies tun würden.
Neben Lob gab es aber auch (teilweise sehr konkrete) Wünsche von den BesucherInnen. Gewünscht wurden sich vor allem Projektangebote im Bereich Musik, regelmäßige „Kochabende“ und Diskussionsrunden, ein „heiler“ Kicker oder Billardtisch im enterpride, regelmäßige DVD- Abende im Cafe Vielfalt und Sportangebote.
Die Ergebnisse der Befragungen (vor allem die Wünsche) bilden die Grundlage für drei, für den April geplante Zukunftswerkstätten (eine für Jungs und Mädchen im Cafe Vielfalt, sowie zwei geschlechtsspezifische im enterpride) und werden die Weiterentwicklung der Einrichtungen prägen.
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Fond für Einzelfallhilfe – Wir brauchen IHRE Unterstützung
Wirtschaftliche Schwierigkeiten sind immer öfter Thema bei Beratungsgesprächen in den Jugendzentren und auch in der Beratungsstelle des SVLS e.V.. Die Nöte resultieren häufig daraus, dass junge Erwachsene – auf Grund ihres Coming- Outs – das Elternhaus verlassen müssen und mit dieser Situation überfordert sind. Die Probleme liegen oft bereits in den Anfängen: „Woher nehmen wir das Geld für die Kaution?“ oder resultieren aus unwirtschaftlichem Einkaufen bzw. unvernünftigem Gebrauch von Handys. Die MitarbeiterInnen des SVLS e.V. unterstützen vor allem jugendliche Ratsuchende durch lebensnahe Beratung und Unterstützung. Hierzu gehören selbstverständlich auch die Unterstützung bei Verhandlungen um Wohnraum und Mieten, das Erstellen und Pflegen eines Wirtschaftsplanes und das gemeinsame „Trainingseinkaufen“. An einigen Stellen reicht diese Unterstützung allerdings nicht aus. Um die jungen Erwachsenen vor Hunger, Frieren und teuren Ratenkrediten zu schützen, unterstützt der Verein – in besonderen Fällen – auch durch wirtschaftliche Einzelfallhilfen in Form von zinslosen Darlehn und Auffüllen des Kühlschrankes.
Hierzu hat der Verein einen Hilfsfond eingerichtet. Um hieraus notwendige Hilfen leisten zu können benötigen wir IHRE Unterstützung!
Spendenkonto des: SVLS e.V. Kontonummer: 8101880007
BLZ: 350 603 86 Institut: Volksbank Rhein- Ruhr eG
Verwendungszweck: Fond
Sollten Sie eine zum steuerlichen Abzug berechtigende Spendenbescheinigung wünschen, vermerken Sie bitte zusätzlich ihre Straße und Postleitzahl unter dem Verwendungszweck.
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